JavaScript / Cookie-Info

von: P. Rettinghaus

Wie entstanden die Cookies:
Bei der Veröffentlichung von JavaScript war ein Aspekt, dass die Scriptsprache kein Sicherheitsrisiko auf Client-Maschinen darstellen würde, weil dort keine Informationen abgelegt oder von dort geladen werden können.

Das Problem bei dieser Art von Sicherheit ist jedoch, dass es keine Möglichkeit gibt, dass sich dem Leser einen gleichbleibende Kommunikation mit den Webseiten präsentiert, sei es für eine einzelne Internet-Sitzung oder über einen längeren Zeitraum.

Netscape hat das Problem, dass keine Informationen auf dem Client gespeichert oder geladen werden können, mit der Einführung von Cookies gelöst.

Was sind Cookies:
Cookies sind kleine Informationsabschnitte, die für eine bestimmte Zeitdauer gespeichert werden, und die über ihren Namen und die Webseiten-Position geladen werden können.

So funktioniert ein Cookie:
Eine Datei namens "cookies.txt" enthält alle Cookies, die sich auf der Client-Maschine befinden. Der Zugriff ist auf diese Datei beschränkt, was verhindert, dass ein arglistiger Webentwickler seinen Scriptcode überall auf der Client-Maschine verteilt.
Als zusätzliche Sicherheit wird beim zugriff auf einen Cookie neben seinem Namen auch die Domain der Webseite sowie eine URL angegeben. Beim Zugriff auf eine Webseite werden ihre Cookie-Informationen (basierend auf ihre Position und URL) ermittelt und vom Browser gespeichert.

Der Browser prüft ausserdem, ob ein Cookie noch gültig ist. Andernfalls entfernt er die Cookie-Datei von der Client-Maschine.
Das verhindert, dass alte Cookies die Datei unübersichtlich machen.

Der Internet-Explorer verwendet die Registrierungs-Datenbank, um die Position des Cookie-Unterverzeichnisses festzulegen. das Unterverzeichnis enthält mehrere kleine Dateien, die jeweils ein Cookie repräsentieren.

Es gibt Beschränkungen hinsichtlich der Grösse und Anzahl von Cookies, die eine Webseite auf Ihrer Maschine anlegen kann.

Können Cookies eine clientseitige Datenbank bilden?
Nein, das ist auch nicht ihre Aufgabe.
Sie sind jedoch sehr praktisch, um persistente Informationen zwischen mehreren Seiten
oder zwischen verschiedenen Downloads einzelner Seiten zu speichern.
Dadurch sind sie ideal dafür geeignet, in DHTML eingesetzt zu werden,
wo eine Webseite nach dem Laden dynamisch geändert werden kann.
Mit Hilfe von Cookies werden DHTML-Statusinformationen gespeichert und später dazu genutzt, das Erscheinungsbild der Seite wiederherzustellen.

Alles Klar ??

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