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• Hohe Ladezeiten
"Je besser die Seite, desto einfacher das Design" Eine Homepage* sollte inklusive Grafiken, Countern*, Scripts, etc. nicht mehr als 50KB groß sein. Die Seite sollte 30KB nicht überschreiten. Ansonsten brechen die Besucher sehr wahrscheinlich den Ladevorgang ab und surfen weiter. Wie so oft bestätigen Ausnahmen die Regel. Wenn die Besucher wissen, was sie erwartet und dass sich das Warten lohnt, darf der Ladevorgang auch länger dauern. Wer eine Homepage betreibt ohne daran zu denken, die Übertragungszeiten seiner Seiten zu optimieren, bestraft letztlich seine Leser. Der Irrglauben vieler Anfänger, Webdesigner zu sein hieße, tolles Grafikdesign abzuliefern, ist weit ab von der Wirklichkeit. Die Aufgabe des Webdesigners ist es, die auf die Seite gehörigen Informationen zu nehmen und so geordnet wie möglich unter minimalem Aufwand zu präsentieren. Im Netz hat keiner mehr die Zeit, sich mit viel Schnickschnack abzugeben. Der Besucher einer Seite möchte die Informationen, die er dort erwartet - und das so minimal verpackt wie möglich.
• Tote Links
Hyperlinks* (Links), die auf eine nicht vorhandene Datei verweisen, heißen "tote Links". Klickt man darauf, erscheint eine Fehlermeldung. Solche toten Links machen einen unprofessionellen Eindruck. Es gibt aber Tools*, die Webseiten auf tote Links überprüfen können.
• Plug-ins nötig
Man muss schon einen guten Grund haben, um ein Plug-ins* (Browser-Erweiterung) zu rechtfertigen. Denn oft haben die Besucher das entsprechende Plug-in nicht und wollen es auch nicht runterladen, abgesehen davon, dass viele Surfer gar nicht wissen, was ein PlugIn ist. Wenn man trotzdem nicht auf Plug-in verzichten möchte sollte man zumindest eine Alternative anbieten, sonst bekommen viele potenzielle Besucher die Seite nicht zu sehen.
• No Content
Oder auch Usability. Viele Webseiten glänzen mit einem tollen Design aber „Ohne Inhalt“. Ein bischen Text, 5 Bilder, 4 Seiten Text, einige Witze und eine E-Mail-Adresse... das war es?! Wer nicht mehr zu bieten hat, bekommt auch nicht viele Besucher. Und platzieren Sie kein "billiges Zeug" oder inkorrekte Information. Enttäuschte Besucher sind kaum zurück zu gewinnen. Auch das Aufführen von Links zu anderen Seiten macht noch keine interessante und damit sehenswerte Homepage aus. Verzichten Sie auch möglichst auf private Informationen aus Ihrem Leben (zum Beispiel Lebensläufe und tiefgründige Familienangelegenheiten). Mit solchen Themen locken Sie heute keinen "Hund hinter dem Sofa" mehr hervor. Eine kurze Info zum Ersteller oder vielleicht auch Webmaster inkl. E-Mail Adresse reicht in der Regel vollkommen aus. Im Netz gibt es viele nützliche oder interessante Angebote, um seine Homepage zu ergänzen beziehungsweise um sich von anderen Seiten zu unterscheiden. Dies sind zum Beispiel Content-Anbieter, Gästebücher, Newsletter, Newsticker, Foren und so weiter Gut kommentierte Übersichten über solche kostenlosen Angebote gibt es zum Beispiel unter:
kostenlos.de , gratis2000.de oder geizkragen.de
• Zu viel Animation
Zu viel Animation, zum Beispiel mit animierten Gifs*, wirkt unprofessionell und lenkt ab. Jede Seite sollte höchstens ein animiertes Element enthalten, besser man verzichtet ganz darauf. (Alles, was über den Bildschirm hopst und zappelt und blinkt — weg damit! ;- ) Tipp für Surfer: Die blinkenden Gifs oder einen Hintergrund-Sound kann mit der [Esc]-Taste auf der Tastatur abgeschaltet werden.
• Zu lange Tabellen
Vermeiden Sie lange Tabellen. diese haben den Nachteil, dass die Kommunikation zwischen Server* und Client (Ihnen) erheblich erhöht werden muss, was sich auf die Ladezeiten ebenso erheblich auswirkt. Denn der Inhalt einer Tabelle wird immer erst dann angezeigt, wenn diese vollständig geladen wurde. Unterbrechen Sie Tabellen daher immer an mehreren Stellen, um sie im Anschluss wieder weiterzuführen. So erscheint der Seiteninhalt optimaler weise Stück für Stück und der 15 sekündige Totalausfall ( weißer Bildschirm ) bleibt dem Besucher erspart.
• Monitor
Verwenden Sie einen 17 Zoll oder noch größeren Monitor? Bedenken Sie, dass Ihre Dokumente bei einer Bildschirmeinstellung von 1024x768 Punkten bei Ihnen wohl gut aussehen, bei Anwendern mit einer kleineren Bildschirmdiagonalen aber leicht zur Unleserlichkeit mutieren können. Es soll noch jede Menge Leute geben die mit 14 - oder 15 Zoll (800x600) Monitoren unterwegs sind. Hinweise wie "best viewed with ..." (Beste Darstellung mit ...). Das merken die Leute selbst.
• Hintergründe
Der Hintergrund sollte nicht zu grell sein. Grelle Hintergründe belasten das Auge stark und machen Text schwer lesbar. Falls man ein Hintergrundbild verwendet sollte es den Besucher nicht zu stark ablenken (keinesfalls: Steinkacheln, 3D-Reliefs, Holzmaserungen, Linienmuster... verwenden). Wichtig ist ein ausreichender Kontrast zwischen Text und Hintergrund. Gut ist zum Beispiel schwarze Schrift auf einem weißen oder pastellfarbenen Hintergrund. Hellgrün auf Gelb ist indiskutabel.
Sie sollten eine einheitliche Hintergrundfarbe oder einen einheitlichen Hintergrund sowie zwei oder drei aufeinander abgestimmte Grundfarben verwenden, eine sogenannte "gebundene Palette".
Der 3D-Effekt zwingt das Auge immer zwischen räumlicher Tiefe im Bild und einer ganz anderen räumlichen Ebene auf der sich der Text befindet hin- und herzuspringen. Tipp: Testen Sie die Seite auch, ohne Grafiken und Hintergründe zu laden!
• Hintergrund-Sound
Ein gutes Mittel um Besucher zu vergraulen. Hintergrundsound erhöht die Ladezeiten, hat eine billige Qualität und lässt sich oft nicht abschalten. Jeder hat einen anderen Musikgeschmack, den Sie so oder so fast nie treffen können. Daher bieten Sie einen Ein- und Ausschaltknopf für Hintergrundmusik an. So kann jeder Besucher individuell die Musik ein/ausstellen.
• Zu viele Werbebanner
Es bringt nichts, Webseiten von oben bis unten mit Werbe-Banner* zuzupflastern. Um mit Werbung ernsthaft Geld zu verdienen braucht man ein paar tausend Besucher im Monat. Deshalb kann in den meisten Fällen auf Banner verzichtet werden. Falls man es trotzdem versuchen möchte, sollte man nur ein oder zwei Banner pro Seite verwenden, diese dann aber prominent platzieren. Stellen Sie Sich vor jemand hat auf seiner Startseite 10 Werbebanner, der Besucher sucht vergeblich nach dem Eingang. Nicht unwahrscheinlich, dass eine Banner davon interessanter ist (...und der Besucher ist weg.)
Die Frage der Werbung wird im übrigen heiß diskutiert. War sich die Internet-Gemeinde noch vor Kurzem einig in der Ablehnung jeglicher Kommerzialisierung, so gibt es in letzter Zeit auch entgegengesetzte Strömungen - und das nicht von Seiten der Konzerne. Klar ist jedenfalls, dass viele Angebote im Internet nur deshalb kostenlos sind, weil sie mit Werbung finanziert werden!
• Schlechte Navigation
Eine gute Navigation ist sehr wichtig. Die Links sollten verständlich und übersichtlich angeordnet sein. Verwendet man Bilder als Navigationslinks, sollte man auf keinen Fall den alternativen Text vergessen, der angezeigt wird, wenn die Grafiken noch nicht geladen sind, oder der Besucher Grafiken deaktiviert hat. Der beste Inhalt nützt nichts, wenn sich die Besucher nicht zurechtfinden. Verwenden Sie deutliche Kennzeichen, damit man die Seiten von einander unterscheiden kann. Benutzen Sie einfache und leicht merkende Namen, zur Verbesserung der Navigation. Der Besucher sollte nicht nach 15minütigem stöbern auf der Homepage das Gefühl haben, sich im Kreis zu bewegen.
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