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Weg in 60 Sekunden!
Die erste Minute beim Besuch Ihrer Homepage* ist die wichtigste. Es wird entschieden, ob der Besucher auf der Seite bleibt oder weiter surft. Zeigen Sie Ihrem Besucher, dass er genau Ihre Homepage braucht, um an seine Informationen zu kommen.
Fassen Sie Ihre Inhalte recht kurz (2 bis 3 Sätze), denn jeder Besucher möchte schnellstmöglichst wissen, was Ihn erwartet.


Web-Award-Vergabe
Jeden Tag rufen etliche Leute ein neues Awardprogramm ins Leben. Was dabei teilweise rauskommt ist eher zweifelhaft. Es gibt einige Netzbewohner unter uns, die meinen mit ihrem tollen Award ein gutes Mittel gefunden zu haben, ihre schwach besuchten Seiten endlich einer angemessen Zahl von Besuchern zu präsentieren. Dabei wird ihr Pseudo-Award unters Volk geworfen, Hauptsache das Teil wird mit Backlink auf fremden Seiten präsentiert.
"Ein Web-Award soll etwas Besonderes sein und mit bedacht verliehen werden! Er soll den Respekt vor der ausgezeichnetem Seite ausdrücken und eignet sich somit nicht als Werbebanner".


Noframes-Beschreibung
Öfters findet man bei Suchmaschinen den Webseiten-Eintrag:
<noframes> "Ihr Browser kann keine Frames darstellen." </noframes>
Geben Sie statt dessen eine kurze Beschreibung (ca. 150 Zeichen) Ihrer Homepage an.


Vollbild-Fenster
Eines der Zehn größten Fehler sind erzwungene Vollbildschirme, die sämtliche Browserelemente (Menüs, Standardsymbole, Statusleiste und so weiter) unterdrücken. Oder Haupt-Fenster die ihre Größe oder Position mit Javascript automatisch verändern.
Die meisten Besucher reagieren sauer auf solche Zwangsmaßnahmen. Die bringen ihnen nämlich die sorgsam hergestellte Ordnung auf dem Monitor durcheinander und verdecken andere Fenster. Zu allem Überfluss hinterlassen unerwünschte Vollbild-Seiten einen bleibenden Eindruck, weil sich das Browser-Fenster zukünftig mit den zuletzt verwendeten Einstellungen öffnet.


Webseiten in Planung
Je tiefer die Homepage konstruiert ist desto größer ist die Gefahr, dass der Besucher die Orientierung verliert. Daraus folgt, dass gleich bei der Planung darauf zu achten ist, mehr in die Breite als in die Tiefe zu strukturieren. Sorgfältige Planung ist das „A und O“ einer guten Homepage, diese entsteht nicht von Heute auf Morgen.
Anfänger sollten Ihre ersten Erfahrungen im Homepagebau, bei einen der vielen kostenlosen Webspace-Provider* (wie GeoCitys, Lycos...) sammeln, später können sie, wenn sie Lust haben, auf ein kostenpflichtiges Angebot umsteigen.
Jeden Tag im Netz lernt man als Webmaster dazu, zugegeben auch viele Dinge ohne großen Nutzwert :-)


Grafiken optimieren (GIF)
Eine GIF-Grafik hat maximal 256 verschiedene Farben. Ungenutzte Farben in dieser Menge (Palette) nehmen allein schon einigen Speicherplatz in der Grafik ein, weiterhin kann ein Zusammenfassen ähnlicher Farben die Dateigröße zusätzlich reduzieren. Beherrscht die verwendete Bild- Bearbeitung solche Reduktionen nicht, so hilft "GIF- Optimizer" (Download - 258 KB) das GIFs bis zu 50% ohne Qualitätsverlust reduzieren kann.


Downloads auslagern
Eine gute Idee ist es, Musik oder Programme, die Sie zum Download anbieten, zu einem Freehoster auszulagern. Damit überschreiten Sie nicht das Transfervolumen (Traffic) Ihres Providers.
Dies klappt jedoch nur für eine gewisse Zeit. Denn Freehoster möchten nicht als Online-Lager benutzt werden. Schließlich finanzieren sie sich, indem sie Werbung einblenden. Aber die erscheint nicht, wenn Sie von Ihrem Webspace aus auf die Datei http://www.freehoster.de/ihrkonto/
download.zip
verlinken - und nicht auf eine Html-Seite.


Banner Design
Das Design eines Werbebanners ist sehr wichtig, da dieses am Ende doch ausschlaggebend dafür ist, ob der Besucher klickt, oder nicht. Der "erste Eindruck" zählt hierbei wohl am meisten. Ein Werbebanner, das schon am Anfang mit einem schlechten Design enttäuscht wird doch nicht mit einem Klick belohnt.


Doorway-Page
Doorway-Page ist eine Speziell aufbereitete Seite, die zum Erhöhen der Anzeigehäufigkeit einer Internetseite in den Ergebnislisten von Suchmaschinen dient. Die Doorway-Page enthält meist nur Meta-Tags und eine automatische Weiterleitung auf das Angebot, zu dem sie die Interessenten hinführen soll. Für den Fall, dass der Browser des Betrachters keine Scripte ausführen kann, ist meist noch ein Link auf das Angebot vorhanden.


Gästebuch-Surfer
Viele interessante Links zu privaten Seiten im Web findet man oft in Gästebüchern, Blogs oder Foren.


Kleine Dateien
Externe JavaScripte oder CSS-Dateien, sollten möglichst klein bleiben. Ein Effekt der nur auf einer Seite benötigt wird, muss nicht bei jeder Seite mit geladen werden.


Was lesen Besucher?
Die Besucher sind meist auf der Suche nach bestimmten Informationen. Und sie sind ungeduldig, weil Surfen meist Geld kostet oder während der Arbeitszeit stattfindet. Vor allem aber gilt eines: Besucher lesen nicht, sondern sie überfliegen im Allgemeinen die Seiten:
- 79% der Besucher überfliegen die Seite und lesen nur einzelne Wörter und Sätze,
- und nur 16% lesen die Seite Wort für Wort. Beim Überfliegen werden vor allem hervorgehobene Textteile erfasst.
Wenn ein Besucher in einem Absatz bestimmte Informationen sucht, diese aber nicht am Anfang der Seite zu finden sind, überspringen die meisten den Rest des Absatzes. Daher ist es sinnvoll, die Seite so zu gestallten, dass man die Wichtigsten Infos der Seite auf einem Blick erfassen kann.


Fragebögen ausfüllen
Vermeiden Sie es, den Besucher große Fragebögen ausfüllen zu lassen, denn sie werden sehr wenig benutzt, vor allen wenn es um persönliches geht. Der Besucher hat sicher Bedenken wegen des Datenschutzes. Die Fragen sollten einfach und kurz formuliert sein.
Eine andere Möglichkeit ist, das die Seite mit dem Formular sich in einem PopUp-Fenster öffnet. Das wird jedoch meist bedenkenlos weggeklickt.


Cache-Speicher
Wenn ein Besucher Ihre Homepage mehrmals öffnet, so befindet sich diese normalerweise irgendwann im lokalen Cache-Speicher des aufgerufenen Browser und wird nicht mehr neu aus dem Internet geladen. Bei Seiten, deren Inhalt sich häufig ändert, ist dies nicht gerade wünschenswert, da dem Besucher somit schnell Neuigkeiten entgehen können. Es wird der Stand aus dem Cache-Speicher des Browser geladen, der unter Umständen veraltet sein kann.
Folgender Html-Tag weist dem Browser an, die Seite explizit von der Original-Adresse zu laden und nicht aus dem Cache-Speicher heraus anzuzeigen.
<head> <Meta http-equiv="expires" content="0"> </head>.


Zusatzinformationen mit Grafiken
Nicht alles läßt sich einfach mit Worten erklären. Ein Bildbeispiel kann dabei sehr hilfreich sein. Bedenken Sie dabei jedoch: Bilder sollen den Inhalt ergänzen oder unterstützen, nicht ihm entgegenwirken.
Wenn man Grafiken gezielt einsetzt. zum Beispiel immer an den Anfang einer neuen Textpassage platziert, merkt jeder gleich, aha, hier beginnt etwas Neues. Außerdem geben Grafiken einer Seite eine individuelle Note.


Keine großen EMails
Auch eine EMail muss erst einmal durch den Flaschenhals der Internetverbindung auf den heimischen Rechner geladen werden. Dabei zählt natürlich jedes unnütze Byte, und gerade deshalb sollten Sie darauf achten, Überflüssiges in einer Mail nicht zu verwenden.


Gleiche Hyperlinks
Schreiben Sie Hyperlinks möglichst nicht unterschiedlich. Browser unterscheiden nämlich ganz genau, welche Zeichen Sie verwenden, um auf andere Seiten zu verweisen, und so sind für sie die Adressen http://www.homepage-total.de, http://www.homepage-total.de/ und http://homepage-total.de drei unterschiedliche Ziele.


Statuszeilen-Laufschrift
Bauen Sie möglichst keine Statuszeilen-Laufschrift (Statuszeilenticker etc.) in der Statuszeile des Browsers ein. So kann der Besucher nicht sehen, wie lange es noch dauert, bis die Grafik, die Sie ihm ja unbedingt zeigen wollen, geladen wird. Oder wohin der Hyperlink führt, den er gerade anklicken will.
Aktuelle Browser erlauben nicht mehr das ändern der Statuszeile, weil in der Vergangenheit viel Unfug damit gemacht wurde.


"GoodBye"-Fenster
JavaScript macht es leider möglich, beim verlassen der Homepage, ein Fenster zu öffnen, indem vom Besuch auf der Homepage gedankt wird. Unsitte ist es auch ein sogenanntes "Alert"-Fenster zu öffnen das der Besucher bestätigen muss.
Oder noch schlimmer: Schließt man ein Banner, oder ein Fenster, erscheint schon das nächste Banner bzw. es öffnet sich ein neues Fenster. Das kann zu einer waren „Klick-Orgie” führen :-(


Persönlicher Service
Internet-Nutzer werden anspruchsvoller. Laut einer Studie der Marktforscher von IDC sind Online-Kunden heute weniger am Umfang eines Angebots als an dessen Verlässlichkeit und dem persönlichen Nutzen interessiert.
"Der Erfolg eines Portals wie AOL, MSN oder Yahoo misst sich heute nicht mehr an der Zahl der Seitenaufrufe oder der Anzahl neuer Mitglieder", sagte IDCs Vizepräsident Richard Villars. Wichtiger sei, inwieweit es den Anbietern gelinge, eine zuverlässige Beziehung zum Kunden aufzubauen und ihm individuelle Angebote zur Verfügung zu stellen.


Fehlerquelle Sonderzeichen
Eine typische Fehlerquelle bei FTP* sind Sonderzeichen in Datei- und Verzeichnisnamen. So kann schon ein Umlaut im Verzeichnisnamen alle FTP-Zugriffe auf diesen Ordner und auf die Dateien darin unmöglich machen. Verzichten Sie daher am besten von Anfang an auf Sonderzeichen und verwenden Sie statt dessen Umschreibungen wie ue statt ü.
Erlaubte Sonderzeichen stellen immer wieder Problemquellen dar, die zu unliebsamen Promotionbremsen werden können. Zum Beispiel kennen zwar viele Surfer die Tilde (~), aber ein nicht unerheblicher Teil davon weiß leider nicht, wie man dieses Zeichen aufrufen kann.

Ihr Test:  


Sackgasse Homepage
Wenn die einzige Möglichkeit zum Navigieren für den Besucher darin besteht, dass er die Vor- und Zurück-Taste seines Browsers benutzen muss, so ist dies eher ärgerlich.
Sinnvoll ist es, auf jeder Seite Links einzubauen, die den Besucher strukturiert durch das Thema führen und stets eine Möglichkeit bieten, schnell zu einer Übersicht (Startseite, Home, Sitemap*) zu gelangen.


Thematische Links
Beim Einsatz von externen Links ist stets im Hinterkopf zu behalten, ob der Sprung (Link) thematisch sinnvoll ist und nicht die Gedankengänge für den Leser unterbricht anstatt ergänzt.


Prägnante Linkbeschreibungen
Auch Links sind im Textfluss eine Art von Hervorhebungen. Sinnvollerweise sollten einzelne Wörter oder kurze Sätze als Link fungieren und nicht etwa ganze Textabsätze.


Spurensuche im Web
Sie möchten mehr erfahren was auf anderen Webseiten über Ihre Homepage geschrieben wurde. Google.de findet alles heraus. Ob einen Eintrag in ein Forum oder in einen Gästebuch, einen Link mit Kommentar (Beschreibung) zu Ihrer Seite. Auch Email-Adressen, Nicknamen und so weiter finden die Suchmaschinen (siehe auch: vanity search*)



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