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Der erste Gedanke beim Design der Startseite gilt der Dateigröße. Wer bereits hier alle Register seiner vielfarbmultimedialen Mac-Vorbildung zieht, schafft zwar hübsche Resultate. Aber bis die geladen sind, hat sich der Leser schon wieder verzogen. Bleiben Sie aus diesem Grund kompakt. Beschränke Sie sich auf das Logo, und breiten Sie dieses nicht über die gesamte Breite des Browserfensters aus. Auf der Startseite sollte die Grafik maximal 15 bis 20 KByte groß sein. Größenbeschränkungen gelten auch für Textinhalte. Verschieße dein Informationspulver nicht schon auf der ersten Seite. Sie soll nur als Inhaltsverzeichnis und Verweis auf die Inhalte dienen. Zu den großen Sünden des Startseiten-Designs zählen Sounds. Es ist nicht notwendig, einen neuen Leser mit einem digitalisiertem "Herzlich Willkommen auf der Hompage von Hubert Meier" zu beglücken. Denn das WAV-File kostet zu viel Platz. Auch launig vor sich hin klimpernde MIDI-Files stören in der Regel, besonders wenn sie losplärren und sich nicht abschalten lassen. Nicht nur die Dateigröße muss klein bleiben. Optimal ist eine Startseite erst, wenn sie auf einen Blick erfaßbar bleibt. Bei Auflösungen von 640x480 Bildpunkten ist das schwer zu realisieren. Zumindest jedoch sollten Leser mit 800x600er Auflösung deine Hauptseite ohne Scrolling einsehen können. Kritisch auf Startseiten sind Java- und Javascript-Applikationen: Java-Applets brauchen beim Laden zu lange - und das Resultat ist meist eine wenig nutzbringende Animation. Außerdem schreckt das Applet oder ein nicht sauber funktionierendes Javascript-Programm Leser ab. Stellen Sie aber sicher, dass die Links auch ohne Javascript-fähige Browser arbeiten, und kommentieren Sie die Scripts sauber aus. Beonders für die Startseite gilt höchste Testpflicht: Probieren Sie Javascripts mit wirklich allen verfügbaren Browsern aus, auch mit deren älteren Versionen. Wenn ihr Server über eine Suchmaschine verfügt, binden Sie diese gleich auf der Startseite ein. Das hilft dem Leser, noch schneller an die Infos zu kommen. Müssen Sie ohne dieses Feature auskommen, hilft ein Querverweis auf eine Stichwortliste.
Etwas aus der Mode gekommen sind Client Side Image Maps. Sie finden nur noch
selten Verwendung.
Selbst hartgesottene Webskeptiker haben inzwischen eingesehen, dass
Frames Nutzen bringen.
Ein zweigeteilter Screen bietet sich an, um in dem einen Frame Navigationshilfen
und in den anderen die Informationen unterzubringen.
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