Webdesign / Strukturen

Artikel von: Christoph Kämper

Das A und O einer gelungenen Website ist eine benutzerfreundliche Navigation. Der Anwender möchte wissen, wo er sich gerade befindet. Und er möchte eine Rückmeldung auf seine Aktionen erhalten, wie er es von seiner sonst eingesetzten Software gewohnt ist.
Ein Beispiel aus der täglichen Praxis:
Ein Besucher entschließt sich dazu, an einer Umfrage teilzunehmen, und füllt ein mehr oder weniger umfangreiches Formular aus. Zum Abschluß betätigt er einen Schalter, mit dem es abgeschickt werden soll. Nun erwartet er eine Rückmeldung, dass seine Aktion erfolgreich war. Eine entsprechende dynamische Seite sollte deshalb unbedingt hinzugefügt werden.

Je tiefer die Site konstruiert ist desto größer ist die Gefahr, dass der User die Orientierung verliert. Daraus folgt zum einen, dass gleich beim Entwurf darauf geachtet wird, mehr in die Breite als in die Tiefe zu strukturieren.
Zum anderen sollte sich der Designer länger Gedanken darüber machen, wie die Strukturen aller Seiten für den Besucher sichtbar gemacht werden können. Entsprechende Feedback-Elemente, die dem Leser zeigen, in welchem Teil er sich gerade befindet, sollten am oberen Teil der Seite ausgeführt werden und zur Sicherheit noch einmal im unteren Teil. Geradezu wertlos werden solche Hilfen allerdings dann, wenn sie als Grafiken ohne Alternativbeschriftung ausgeführt werden, denn Anwender mit ausgeschalteter Grafik können mit solchen Elementen nichts anfangen.

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